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(Denn Russel war Positivist, rechnete sich die Welt schön, ohne selbstkritisch gerade in dieser Hybris, das prinzipielle Scheitern jeder Utopie an sich selbst zu erkennen.)Denn jede utopische Schönrechnerei wird an der Psyche und Lebenswirklichkeit des Menschen und seiner narzisstischen Veranlagung scheitern.

Zum einen (und Wichtigsten) stellen sich viele Menschen mehr Freizeit schön vor – und wüssten sie nach spätestens 6 Wochen nicht mehr selbständig zu füllen.

Doch es gibt auch den „guten Narzissmus“: Selbstreife, objektive Selbstkritik, Empathie, die Fähigkeit, eine Situation und Konflikten, die eigenen narzisstischen Bedürfnisse richtig zu erfassen, und in Gerechtigkeit, Fürsorge, liebevollen Umgang, gesunde Grenzen und Hilfsbereitschaft aufzulösen.

Und beides ist in uns, von Natur aus beginnen wir als infantile Narzissten und einige schaffen es zu erwachsenen, eigenverantwortlichen weitsichtigen Individuen mit einem selbstreifen Narzissmus heranzuwachsen, im Laufe ihres Lebens.

Und wer das jetzt unangebracht findet: Viele Frauen erleben das im Leben solange, bis sie zu alt werden, für die Gier der Männer, für den Posten als Beifallschlampen, als Bewunderin von geprotzten Heldentaten – weil die Männer sich dann Jüngeren zuwenden (ohne selbst jünger oder einsichtiger oder weniger dreist und eklig zu werden.)Und da es zahlreiche Beschwerde gab, warum in der #Metoo-Debatte sich nicht mehr Männer eingeschaltet haben: Ich denke mal, die meisten Männer können es nicht nachvollziehen, wie es sich anfühlt, wenn die eigenen Leute, degradiert und abgewertet, inszeniert werden oder – weit schlimmer noch – wenn man, korpulenter und älter und unansehnlicher, beleidigt wird, weil man nicht mehr in das Bild der Beifallschlampe passt.

Und ich weiß jetzt schon mit Sicherheit, dass der ein oder andere Shit-Post mich erreichen wird, von männlichen Lesen, die mir tröstend erklären a.) ich hätte so einen Zynismus doch Dabei ist sind diese ungefragten Bewertungen und Urteile das eigentliche Problem: Ich habe nicht nach einer Beurteilung über mein Äußeres, meine Sexyness gefragt!

Die meisten Menschen aber bleiben auf diesem Weg irgendwo hängen.

Die Tiefenpsychologie hat gegenüber dem Papst und Christentum den eindeutigen Vorteil, bestimmte Konflikte der Menschen sehr deutlich zu erklären und eindeutige Lösungsvorschläge zu erteilen.

Gibt es irgendeinen Frauensport, wo bei der Preisverleihung nette knackige Männer in kurzen Hosen danebenstehen und die Frauen beklatschen?

Die kleine Änderung würde nämlich die Verantwortung für das Böse von Gott auf den Teufel verschieben.

Nicht Gott hätte das Böse in die Welt gebracht, um uns in hinterlistig in Versuchung zu führen (zu prüfen).

Denn jenseits dieser Zeilen gebe auch ich nicht ungefragt über Euer Äußeres ein Urteil ab. In seinem Essay „Lob des Müßiggangs“ beschwor der Philosoph und Mathematiker Bertrand Russel bereits 1935: „Der Weg zu Glück und Wohlfahrt liegt in einer organisierten Arbeitsbeschränkung.“ Sie erlaube angeblich, dass sich der Mensch mit hehren Dingen beschäftige wie Malerei, Literatur, Forschung und Kunst.

Russel, der schon versucht hatte, letztgültige Formeln der Mathematik zu beschwören und daran scheiterte, dass diese immer nur selbstbezüglich und weltfremd um sich selbst kreisten, irrte auch in seinem Plan, die Menschen mit 20 Stunden Arbeit die Woche glücklicher zu machen.

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